Tinnitus Therapie Leipzig - spezielle manuelle Therapie

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü



                              Über das Symptom Tinnitus

In einer bestimmten Gruppe von Ohrgeräuschen Betroffener kann eine Gesetzmäßigkeit (regelmäßige Wiederholung) festgestellt werden: ihr Tinnitus reagiert auf Bewegung der Halswirbelsäule und des Kiefergelenks oder bei bestimmtem Druck auf die Muskulatur im Halsbereich. Das ist eine Reaktion bei sogenanntem Somatosensorichen Tinnitus, der sehr oft neben anderen Arten von Ohrgeräuschen vorkommt. Die Ursache sind einige  individuelle Besonderheiten des Körpers, der Psyche und der Lebensbedingungen der Betroffenen.
Im Falle eines chronisches Tinnitus ist nicht nur die Tätigkeit bestimmter Abschnitte des zentralen Nervensystem gestört, sondern auch wichtige Segmente des Bewegungsappates,
z.B. Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, das Muskelsystem des Kiefergelenkes.

Systematisierung der  Tinnituspatienten in Abhängigkeit von der Ursache des Tinnitus

Meine Erfahrung im Verlauf von mehr als 20 Jahren bei der Therapie von Tinnituspatienten mit verschiedenen objektiven Empfindungen und Reaktionen auf ein unterschiedliches  Spektrum von Geräuschen erlaubt es mir, Patienten in 4 grundlegende Gruppierungen zu systematisieren:
- Zur ersten Gruppe gehören Patienten, bei denen die Diagnose vorrangig durch den HNO-Arzt bestimmt wird. Bei ihnen sind die Geräusche verbunden mit der Schädigung des Hörapparates -  Läsion des Innenohrs, eine gestörten  Hörwahrnehmung  ( Hörverlust ). Der HNO-Arzt entscheidet über die Therapie mit Medikamenten oder eine OP. Nach Kenntnissen aus der Fachliteratur betrifft das etwa 30% der Tinnitus Patienten.
- Zur zweiten Gruppe gehören die Patienten, bei denen durch den HNO-Arzt keine Störung des Hörapparates diagnostiziert wird. Die Geräusche sind mit der  neuronalen Aktivität im Gehirn verbunden,  z.В. käme ein Tumor im Areal ( nach Untersuchung mit MRT) in Frage. Die Entscheidung über die Therapie muss  ein Neurophysiologe gemeinsam mit einem HNO-Arzt treffen.
- Zur dritten Gruppe gehören die Patienten, bei denen keine Störung des Hörapparates und keine funktionale Veränderung in der Struktur der Hörbahn in das Gehirn ( nach MRT) bestehen. Eine Ursache von Tinnitus , dass Nervenzellen im zentralen Hörsystem Informationen von benachbarten Nervenzellen des somatosensorischen Systems übernehmen,  ein somatosensorischer Tinnitus.  So kann Tinnitus etwa als Folge eines Problems im Schulter-Nacken- Bereich oder durch ein Cranio- Mandibular- Syndrom( HWS und Kiefergelenk) entstehen. Die Muskeln, die den Mund öffnen, und der Muskel im Mittelohr werden vom gleichen Nerv innerviert. Bei etwa 10% der Tinnituspatienten ist das der Hauptgrund der Geräusche. Eine Behandlung beim zuständigen Fachtherapeuten, der mit spezieller Manueller Therapie den Tinnituspatienten behandelt ist notwendig.
- Zur vierten Gruppe gehören Patienten mit Störungen im emotionalen Zentrum des Gehirns( Limbisches System), so  dass Teile des limbischen Systems beschädigt oder überbelastet sind ( z.B. In Phasen chronischen Stresses) und deshalb ihre Aufgabe nicht oder nur unzureichend erfüllen können. Zeitweise Überlastung könnte auch erklären, warum Tinnitus nicht immer chronisch ist, sondern, besonders in der Anfangsphase, nur gelegentlich auftritt ( oft in Zeiten starker privater oder beruflicher Belastung) und dann wieder verschwindet. Bei der Therapie muss ein Psychotherapeut, der für eine Tinnitustherapie spezialisiert ist, eine aktive Rolle spielen.
Tatsächlich gibt es aber auch Patienten, bei denen gleichzeitig mehrere Ursachen der Entstehung von Tinnitus vorliegen.
In einer bestimmten Gruppe von Ohrgeräuschen Betroffener kann eine Gesetzmäßigkeit (regelmäßige Wiederholung) festgestellt werden: ihr Tinnitus reagiert auf Bewegung der Halswirbelsäule und des Kiefergelenks oder bei bestimmtem Druck auf die Muskulatur im Halsbereich. Das ist eine Reaktion bei sogenanntem Somatosensorichen Tinnitus, der sehr oft neben anderen Arten von Ohrgeräuschen vorkommt. Die Ursache sind einige  individuelle Besonderheiten des Körpers, starker Überlastung und Überforderung, insbesondere im beruflichen aber auch privatem  Lebensumfeld entsteht. Also als starke Stressbelastung.

Im Falle eines chronisches Tinnitus ist nicht nur die Tätigkeit bestimmter Abschnitte des zentralen Nervensystem gestört, sondern auch wichtige Segmente des Bewegungsappates,z.B. Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, das Muskelsystem des Kiefergelenkes.
Eine Studie an der Charite in Berlin entsprechend, zeigen Tinnitus – Betroffene im Alter bis 55 Jahre ein intensiveres Stressverhalten. Patienten über 55 Jahre zeigen vermehrt somatische Belastung. Demzufolge sind Stresserleben, Depressionen und Angsterkrankungen gleichermaßen mittelstarke Vorhersagefaktoren für Tinnitus.

Zu Risikogruppen und Ursachen gehören:
1. Eine falsche Körperhaltung ist eine der häufigsten Ursachen . Dazu kommt häufiges Arbeiten in Zwangshaltungen, wie z.B. Arbeiten mit ständigem Sitzen am Computer.



                                      

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü