Tinnitus Therapie Leipzig - spezielle manuelle Therapie

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Kopf- und Halswirbelsäulenbehandlung
 
Behandlung Halswirbelsäule
manuelle Therapie Wirbelsäule
 





                                          Über das Symptom Tinnitus

Seit Jahrzehnten sind die Mechanismen, die dem  zugrunde liegen, unbekannt. Es wurde angenommen,  Tinnitus im Innenohr erzeugt wird. Jedoch kann kein "Tinnitus-Generator"  Innenohr lokalisiert werden. In verzweifelten  Fällen wurde  Hörnerv bei Tinnitus-Patienten durchtrennt, was jedoch nicht zu einer Verringerung des Tinnitus führte  was zu erwarten wäre, wenn der Tinnitus  Innenohr erzeugt würde. Im Gegenteil -  es erhöhte den Tinnitus.  Tiermodelle und die ersten bildgebenden Untersuchungen von Tinnitus-Patienten in den neunziger Jahren zeigten Veränderungen im zentralen  Diese Erkenntnisse initiiert eine neue Richtung  der Tinnitusforschung in dem Sinne, dass die  Forschung  mehr auf das Ohr beschränkt wurde, sondern auch auf das  Gehirn. Im Gehirn werden Hörinformationen nicht lediglich weitergeleitet. Vielmehr werden sie mit zahlreichen Systemen  körperlichen Reaktionen und Gefühlen verknüpft,  aber auch gefiltert. Diese Filterfunktion des Gehirns kann bei Tinnitus gestört sein, sodass einem Tinnitusbetroffenen erheblich mehr Geräusche bewusst sind als einem Gesunden. Auch eine  Geräuschüberempfindlichkeit kann auf einer  Störung dieser Filterfunktion des Gehirns beruhen. Die Forschung kommt auch deshalb nur in kleinen Schritten voran, weil die Ursachen für "Tinnitus aurium"  zahlreich sein können. Kreislauf-Probleme, ein Hörsturz, Stress, Medikamente,  Probleme mit der Wirbelsäule oder ein einziger lauter Knall können das lästige  Geklingel auslösen.
Das Einzige, was wirklich für Spezialisten  bis jetzt bekannt ist betreffs Tinnitus, ist sein Entstehungsort – nämlich das Gehirn. Gründe, die Tinnitus hervorrufen, Bedingungen, unter denen er entsteht, Mechanismen der Entstehung und seine Entwicklung – alles das liegt noch  im hypothetischen Bereich.
Durch Diagnostik ist mehr oder weniger genau zu bestimmen ( HNO, Neurophysiologe, Orthopäde, Manueller Therapeut, Psychotherapeut ) welche Region in unserem Körper betroffen ist, in der Funktionsstörungen  beobachtet werden, und dann auch die  Arbeit des Gehirns beeinflussen kann.
Es existieren ( auf der   Grundlage heutigen Wissen ) 4 Regionen des Körpers in denen  sich der Tinnitus „aktiv bemerkbar „ macht.
Hörzentrum im Gehirn

  • Ohr

  • Rücken

  • Kiefer

Quellendes Tinnitus können nur durch eingehende Untersuchungen durch Fachleute , die sich auf Tinnitusbehandlung  spezialisiert haben, bestimmt werden.
Ergänzend muss noch unterstrichen werden, dass bis zum heutigen Tag kein Medikament existiert, welches  eine wirklich effektive Wirkung bringt.
Bei  Patienten liegt häufig ein Halswirbelsäulen-Syndrom vor. Die Bezeichung "somatosensorischer" Tinnitus ist ein Tinnitus,  der sich von den  und Funktionen des Kiefergelenkes, der oberen Halswirbelsäule und den begleitenden muskulären Strukturen ursächlich herleiten lässt.
Fast alle Patienten, welche wegen Tinnitus von mir behandelt wurden, litten  an einer Dysfunktion im HWS –Schulter –Nacken –Bereich. Das betrifft eine bestimmte soziale Gruppe von Patienten, welche über viele Arbeitsjahre körperlicher Überlastung ( z.B. Orchestermusiker, Lehrer,  Büroarbeiter) oder bestimmten andauernd statischen Haltungen ( Arbeit am Computer ) ausgesetzt waren.
Diese Patienten haben neben ihrem Tinnitus, Schmerzen im Nacken-Schulter-Arm-Bereich, Kopfschmerzen, auch Kreuzschmerzen.
Für die Entstehung  eines HWS –bedingten Tinnitus oder auch einer Hörstörung sind die nervalen Verbindungen zwischen den Muskeln entlang der oberen Halswirbelsäule und dem „Hörzentrum" in unserem Gehirn verantwortlich.

Die Tatsache, dass Tinnitus  Aspekte hat, bedeutet auch, dass den verschiedenen Formen   zugrunde liegen und unterschiedliche Behandlungen erfordern. Es können also „Funktionskreise“ beschrieben werden,  deren Störung bei konkreten Krankheitsbildern zu erwarten ist:

ê Angeborene oder frühe  erworbene Schwachstellen
ê Muskelverspannung
ê Wirbelgelenkblockaden
ê Gelenksubluxation
ê Fehlbelastungen
ê  Stress
Tinnitus



Diagnostik bei Tinnitus
Wie zuvor erwähnt, gibt es  verschiedene Formen von Tinnitus, die sich in den beteiligten neuronalen Mechanismen unterscheiden. Daher ist die   wichtig für das Tinnitus-Management. Noch genaueren Aufschluss geben elektrophysiologische Methoden wie  die Elektroenzephalografie  oder die Magnetenzephalografie (MEG), welche ein zeitlich exaktes Profil der Nervenzelltätigkeit im auditorischen Kortex von Tinnituspatienten liefern. Dabei zeigt sich, dass die Neuronenverbände synchron feuern  wie beim Hören einer echten
Bei pulsierendem Tinnitus sollten diagnostische Methoden ührt  um Gefäßveränderungen zu identifizieren.
Einer der wichtigsten Schritte sind Hörtests zur Tinnitus – Diagnostik, um das Hörvermögen  genau zu erfassen. Der am häufigsten eingesetzte Hörtest wird off verallgemeinernd  als Audiometrie bezeichnet. Die Untersuchungen erfolgen  durch die Hals-Nasen-Ohrenärzte.
Auch beim  Tinnitus spielen Begleiterkrankungen eine wichtige Rolle.  In den meisten Fällen werden Hörprobleme festgestellt, aber in vielen Fällen verursachen ihn Kiefererkrankungen oder  Nackenprobleme. Hierbei ührt der anormale somatosensorische Nerv zu Abweichungen in der zentralen Hörbahn, die dann als Tinnitus wahrgenommen werden.
Schließlich ist zu berücksichtigen, dass in vielen Fällen Tinnitus  ist.  genaue Diagnose ist für die bestmögliche therapeutische Behandlung erforderlich.
Ein erster Versuch wurde von einem  multidisziplinären und multinationalen Team von Ärzten  um die derzeit verfügbaren Informationen in einem Algorithmus für die Situation der Tinnitus-Patienten zu geben. Dieser Schritt umfasst die  die auf die Diagnose von  bestimmten Tinnitus-bezogenen psychischen (z. B. Depression, Angst, Schlaflosigkeit) und somatischen (körperlichen) Symptomen zugeschnitten sind.
Tinnitus ist keine Krankheit, sondern eine Gruppe von recht unterschiedlichen  Erkrankungen mit unterschiedlicher Pathophysiologie, hat verschiedene Ursachen und damit unterschiedliche Behandlungen. Aus Tinnitusforschung (Tinnitus Research Initiative), 2010-2011


Verteilung der Tinnitusursachen in Prozent
(nach Deutsche Tinnitus Liga, 2006)


1. Innenohrschwerhörigkeit 23,7
2. Hörsturz   34,2
3. Durchblutugsstörung 28,1   
4. Halswirbelsäule  31,7
5. Kiefergelenk 13,2
6. Lärmschädigung  18,0
7. Erbfaktor 20,1












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